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„Viele Weiterbildungsangebote passen nicht mit der Unternehmensrealität zusammen“

Das beste Mittel gegen Fachkräftemangel heißt: Aus- und Weiterbildung. Aber für Seminare und Lehrgänge fehlt in Kleinbetrieben oft die Zeit. Was also tun? Hier möchte die Servicestelle „digital am Arbeitsplatz“ Alternativen schaffen, verrät Projektleiter Fabian Taute.

Die Servicestelle ist ein gemeinsames, im Frühjahr 2022 gestartetes Projekt vom RKW Bremen und der Bremer Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa, gefördert vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Das sechsköpfige Team hat eine Doppelspitze, die von Fabian Taute und Dr. Sonya Dase besetzt wird. Im Gespräch mit Fabian Taute über derzeitige Herausforderungen für Unternehmen.

Herr Taute, warum gibt es die neue Servicestelle überhaupt?

Taute: Weiterbildung ist so notwendig wie noch nie, um dem Fachkräftemangel Herr zu werden. Gleichzeitig ist der Mangel so stark, dass Unternehmen es sich nicht leisten können, Arbeitnehmende für mehrwöchige Lehrgänge abzustellen. Und das ist ein Problem. Viele Weiterbildungsangebote passen heute nicht mit der Unternehmensrealität zusammen. Hier wollen wir neue Methoden entwickeln, Unternehmen informieren und dabei unterstützen, ihre Fachkräfte weiterzuentwickeln.

Wie sollte Weiterbildung denn heute aussehen?

Taute: Es braucht neue Formate und neue Angebote, die bestehende ergänzen. Externe Lehrgänge kosten nicht nur viel Zeit, sondern passen auch nicht in die Lebensrealität vieler Arbeitnehmenden. Zum Beispiel kann eine alleinerziehende Mutter in Teilzeit keinen zweiwöchigen Lehrgang in Berlin machen. Weiterbildung muss deshalb im Unternehmen stattfinden, integriert in den Berufsalltag.

Der Vorteil von Kursen ist, dass man aus dem Arbeitsalltag heraus ist und sich so ganz aufs Lernen konzentrieren kann. Kann das beim Lernen am Arbeitsplatz gelingen?

Taute:  Wenn man es richtig umsetzt, ja. Man könnte zum Beispiel zwei Stunden einer 40-Stunden-Woche als Lernzeit definieren und einen Ort dafür schaffen. Aber diese Zeit muss dann auch fest verfügbar sein und nicht wegen aktuellen Dingen aufgeschoben werden dürfen. Und man muss sicherstellen, dass es einen Lernfortschritt gibt.

Kommen Ihre Erkenntnisse aus dem Arbeitsalltag der Bremer Unternehmen?

Taute: Definitiv. Unternehmen tragen ihre Bedarfe an uns heran. Wir waren kürzlich bei einem Unternehmen im maritimen Bereich. Der Standortleiter sagte uns: „Ich nehme mir am Tag eine gewisse Menge an Dingen vor und schaffe am Ende 15 Prozent davon, weil immer etwas dazwischen kommt. Das habe ich mittlerweile akzeptiert und kann damit leben. Aber viele Angestellte schaffen das nicht. Sie machen sich sehr viel Druck und denken, dass sie ihre Arbeit nicht schaffen und können das auch nicht kommunizieren. Dabei liegt es an der Veränderung der Arbeitswelt und nicht daran, dass die Arbeitnehmenden ihre Arbeit nicht gut machen.“

Die berühmte VUCA-Welt – also die Tatsache, dass unsere heutige Arbeitsumgebung durch Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Mehrdeutigkeit geprägt ist …

Taute: Genau. Damit können viele nicht umgehen. Resilienz, oder Widerstandsfähigkeit, ist deshalb eine wichtige Kompetenz für die Zukunft. Da sehen wir Weiterbildungsbedarf. Aber auch in der Fehlerkultur, denn in einer dynamischen Welt kann man nicht unfehlbar sein. Das ist gerade für Führungskräfte eine oft schwer zu erlernende Lektion.

Und hier soll Lernen am Arbeitsplatz helfen?

Taute: Ja. Gerade für die jüngeren Generationen ist das sogar ganz natürlich. Wenn sie etwas wissen wollen, googlen sie die Antwort, schauen sich ein Tutorial bei Youtube an. Das ist Selbstlernkompetenz. Und diese Fähigkeit, selbst an Informationen zu kommen oder sich Hilfe zu suchen, die wollen wir noch weiterverstärken. Und in den Unternehmen professionalisieren.

Selbstlernkompetenz, Fehlerkultur und Resilienz sind nicht die ersten Dinge, an die man bei „Digitalisierung“ denkt. Es kommen einem ja eher technische Skills in den Kopf.

Taute: Auch in Zukunft werden nicht alle Arbeitnehmenden programmieren können. Menschen, die jetzt im Produktionsprozess bohren, schneiden und schweißen, werden das in Zukunft nicht mehr machen. Aber sie werden Computer überwachen, die das tun. Und dafür brauchen sie spezielle Kompetenzen, die wir im Blick haben. Gerade viele Ältere sind zögerlich im Umgang mit neuer Technologie, weil sie denken, sie könnten etwas kaputt machen. Da benötigt es zum Beispiel Fehler- und Experimentierräume und eine neue Fehlerkultur. Das ist auch Digitalisierung.

Braucht das auch ein Umdenken in der Geschäftsführung? Gerade die muss ja die Maßnahmen anordnen.

Taute: Manche Unternehmen denken bei Digitalisierungsmaßnahmen: Wo gibt es Kohle dafür, wann rechnet sich das für mich und wer macht mir das? Aber das ist die falsche Herangehensweise. Digitalisierung heißt auch, die Organisation und das Personal langfristig weiterzuentwickeln, das wird häufig nicht mitgedacht. Denn ohne die Menschen mitzunehmen, bringt die beste Technik nichts. Wenn die Leute überfordert sind, nehmen sie die Technik nicht an. Also ja, auch die Führung muss das Thema weiterdenken.

Und da hilft die Servicestelle?

Taute: Kleine Unternehmen haben keine Personalabteilung, das macht höchstens der Chef oder die Chefin nebenbei. Wir unterstützen und schauen gemeinsam: Was gibt es für einen Fachkräfte- oder Weiterbildungsbedarf? Wie entwickelt sich das Unternehmen in fünf bis zehn Jahren? Dann machen wir eine Bestandsaufnahme mit dem Unternehmen. Wir kommen nicht mit fertigen Lösungen, sondern schauen gemeinsam mit den Unternehmen, was sie am besten brauchen.

Führen Sie dann die Maßnahmen auch selbst durch?

Taute: Das kommt drauf an. Wir arbeiten gerade an neuen Methoden, agil und dynamisch Lernumgebungen im Unternehmen zu schaffen. Wir bündeln auch Bedarfe: Für eine Person aus einem Unternehmen lohnt sich kein eigener Kurs, aber wenn viele Unternehmen ähnliche Bedarfe haben, kann man daraus einen Kurs machen. Dann sprechen wir mit dem Weiterbildungsträger.

In Bremen gibt es zahlreiche Initiativen, die sich um die Weiterbildung und Qualifizierung kümmern. Ist die Servicestelle nun eine weitere unter vielen?

Taute: Wir besetzen eine Nische. Die Arbeit im Netzwerk, also mit Initiativen wie dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Bremen, dem Transferzentrum Künstliche Intelligenz oder der Landesagentur für Weiterbildung sind für uns zentral. Wir konzentrieren uns auch nicht so sehr auf die technischen Skills, sondern haben eher den Blick auf die Arbeitsorganisation, auf Lernkompetenzen und Entwicklungsmöglichkeiten für Arbeitnehmende.

Zuletzt eine andere Frage: Sie haben eine Ausbildung im Mittelstand gemacht, bevor Sie sich im Studium und später im Beruf mit Organisationsentwicklung beschäftigt haben. Sie kennen sich in Bremen aus. Wie sehen Sie den Standort aufgestellt für die Herausforderungen der Wirtschaft von morgen?

Taute: Bremen ist sehr breit aufgestellt in Digitalisierungskompetenzen. Es gibt kleine, innovative Start-ups ebenso wie große Konzerne, dazu eine aktive Wissenschaftslandschaft. Hinzu kommen viele Weiterbildungsinstitutionen, die extrem gut vernetzt sind. Es ist ein Katzensprung, von einem zum anderen zu kommen. Das ist in Flächenländern ganz anders, da wird es schwerer, gemeinsam zu kooperieren. Das Ökosystem ist hier sehr vielfältig und davon können alle in Bremen profitieren.

Vielen Dank für das Gespräch!

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Für Seminare und Lehrgänge fehlt in Kleinbetrieben oft die Zeit. Was also tun? Hier möchte die Servicestelle „digital am Arbeitsplatz“ Alternativen schaffen, verrät Projektleiter Fabian Taute.

Das beste Mittel gegen Fachkräftemangel heißt: Aus- und Weiterbildung. Aber für Seminare und Lehrgänge fehlt in Kleinbetrieben oft die Zeit. Was also tun? Hier möchte die Servicestelle „digital am Arbeitsplatz“ Alternativen schaffen, verrät Projektleiter Fabian Taute.
Die Servicestelle ist ein gemeinsames, im Frühjahr 2022 gestartetes Projekt vom RKW Bremen und der Bremer Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa, gefördert vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Das sechsköpfige Team hat eine Doppelspitze, die von Fabian Taute und Dr. Sonya Dase besetzt wird. Im Gespräch mit Fabian Taute über derzeitige Herausforderungen für Unternehmen.
Herr Taute, warum gibt es die neue Servicestelle überhaupt?
Taute: Weiterbildung ist so notwendig wie noch nie, um dem Fachkräftemangel Herr zu werden. Gleichzeitig ist der Mangel so stark, dass Unternehmen es sich nicht leisten können, Arbeitnehmende für mehrwöchige Lehrgänge abzustellen. Und das ist ein Problem. Viele Weiterbildungsangebote passen heute nicht mit der Unternehmensrealität zusammen. Hier wollen wir neue Methoden entwickeln, Unternehmen informieren und dabei unterstützen, ihre Fachkräfte weiterzuentwickeln.
Wie sollte Weiterbildung denn heute aussehen?
Taute: Es braucht neue Formate und neue Angebote, die bestehende ergänzen. Externe Lehrgänge kosten nicht nur viel Zeit, sondern passen auch nicht in die Lebensrealität vieler Arbeitnehmenden. Zum Beispiel kann eine alleinerziehende Mutter in Teilzeit keinen zweiwöchigen Lehrgang in Berlin machen. Weiterbildung muss deshalb im Unternehmen stattfinden, integriert in den Berufsalltag.
Der Vorteil von Kursen ist, dass man aus dem Arbeitsalltag heraus ist und sich so ganz aufs Lernen konzentrieren kann. Kann das beim Lernen am Arbeitsplatz gelingen?
Taute: Wenn man es richtig umsetzt, ja. Man könnte zum Beispiel zwei Stunden einer 40-Stunden-Woche als Lernzeit definieren und einen Ort dafür schaffen. Aber diese Zeit muss dann auch fest verfügbar sein und nicht wegen aktuellen Dingen aufgeschoben werden dürfen. Und man muss sicherstellen, dass es einen Lernfortschritt gibt.
Kommen Ihre Erkenntnisse aus dem Arbeitsalltag der Bremer Unternehmen?
Taute: Definitiv. Unternehmen tragen ihre Bedarfe an uns heran. Wir waren kürzlich bei einem Unternehmen im maritimen Bereich. Der Standortleiter sagte uns: „Ich nehme mir am Tag eine gewisse Menge an Dingen vor und schaffe am Ende 15 Prozent davon, weil immer etwas dazwischen kommt. Das habe ich mittlerweile akzeptiert und kann damit leben. Aber viele Angestellte schaffen das nicht. Sie machen sich sehr viel Druck und denken, dass sie ihre Arbeit nicht schaffen und können das auch nicht kommunizieren. Dabei liegt es an der Veränderung der Arbeitswelt und nicht daran, dass die Arbeitnehmenden ihre Arbeit nicht gut machen.“
Die berühmte VUCA-Welt – also die Tatsache, dass unsere heutige Arbeitsumgebung durch Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Mehrdeutigkeit geprägt ist …
Taute: Genau. Damit können viele nicht umgehen. Resilienz, oder Widerstandsfähigkeit, ist deshalb eine wichtige Kompetenz für die Zukunft. Da sehen wir Weiterbildungsbedarf. Aber auch in der Fehlerkultur, denn in einer dynamischen Welt kann man nicht unfehlbar sein. Das ist gerade für Führungskräfte eine oft schwer zu erlernende Lektion.
Und hier soll Lernen am Arbeitsplatz helfen?
Taute: Ja. Gerade für die jüngeren Generationen ist das sogar ganz natürlich. Wenn sie etwas wissen wollen, googlen sie die Antwort, schauen sich ein Tutorial bei Youtube an. Das ist Selbstlernkompetenz. Und diese Fähigkeit, selbst an Informationen zu kommen oder sich Hilfe zu suchen, die wollen wir noch weiterverstärken. Und in den Unternehmen professionalisieren.
Selbstlernkompetenz, Fehlerkultur und Resilienz sind nicht die ersten Dinge, an die man bei „Digitalisierung“ denkt. Es kommen einem ja eher technische Skills in den Kopf.
Taute: Auch in Zukunft werden nicht alle Arbeitnehmenden programmieren können. Menschen, die jetzt im Produktionsprozess bohren, schneiden und schweißen, werden das in Zukunft nicht mehr machen. Aber sie werden Computer überwachen, die das tun. Und dafür brauchen sie spezielle Kompetenzen, die wir im Blick haben. Gerade viele Ältere sind zögerlich im Umgang mit neuer Technologie, weil sie denken, sie könnten etwas kaputt machen. Da benötigt es zum Beispiel Fehler- und Experimentierräume und eine neue Fehlerkultur. Das ist auch Digitalisierung.
Braucht das auch ein Umdenken in der Geschäftsführung? Gerade die muss ja die Maßnahmen anordnen.
Taute: Manche Unternehmen denken bei Digitalisierungsmaßnahmen: Wo gibt es Kohle dafür, wann rechnet sich das für mich und wer macht mir das? Aber das ist die falsche Herangehensweise. Digitalisierung heißt auch, die Organisation und das Personal langfristig weiterzuentwickeln, das wird häufig nicht mitgedacht. Denn ohne die Menschen mitzunehmen, bringt die beste Technik nichts. Wenn die Leute überfordert sind, nehmen sie die Technik nicht an. Also ja, auch die Führung muss das Thema weiterdenken.
Und da hilft die Servicestelle?
Taute: Kleine Unternehmen haben keine Personalabteilung, das macht höchstens der Chef oder die Chefin nebenbei. Wir unterstützen und schauen gemeinsam: Was gibt es für einen Fachkräfte- oder Weiterbildungsbedarf? Wie entwickelt sich das Unternehmen in fünf bis zehn Jahren? Dann machen wir eine Bestandsaufnahme mit dem Unternehmen. Wir kommen nicht mit fertigen Lösungen, sondern schauen gemeinsam mit den Unternehmen, was sie am besten brauchen.
Führen Sie dann die Maßnahmen auch selbst durch?
Taute: Das kommt drauf an. Wir arbeiten gerade an neuen Methoden, agil und dynamisch Lernumgebungen im Unternehmen zu schaffen. Wir bündeln auch Bedarfe: Für eine Person aus einem Unternehmen lohnt sich kein eigener Kurs, aber wenn viele Unternehmen ähnliche Bedarfe haben, kann man daraus einen Kurs machen. Dann sprechen wir mit dem Weiterbildungsträger.
In Bremen gibt es zahlreiche Initiativen, die sich um die Weiterbildung und Qualifizierung kümmern. Ist die Servicestelle nun eine weitere unter vielen?
Taute: Wir besetzen eine Nische. Die Arbeit im Netzwerk, also mit Initiativen wie dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Bremen, dem Transferzentrum Künstliche Intelligenz oder der Landesagentur für Weiterbildung sind für uns zentral. Wir konzentrieren uns auch nicht so sehr auf die technischen Skills, sondern haben eher den Blick auf die Arbeitsorganisation, auf Lernkompetenzen und Entwicklungsmöglichkeiten für Arbeitnehmende.
Zuletzt eine andere Frage: Sie haben eine Ausbildung im Mittelstand gemacht, bevor Sie sich im Studium und später im Beruf mit Organisationsentwicklung beschäftigt haben. Sie kennen sich in Bremen aus. Wie sehen Sie den Standort aufgestellt für die Herausforderungen der Wirtschaft von morgen?
Taute: Bremen ist sehr breit aufgestellt in Digitalisierungskompetenzen. Es gibt kleine, innovative Start-ups ebenso wie große Konzerne, dazu eine aktive Wissenschaftslandschaft. Hinzu kommen viele Weiterbildungsinstitutionen, die extrem gut vernetzt sind. Es ist ein Katzensprung, von einem zum anderen zu kommen. Das ist in Flächenländern ganz anders, da wird es schwerer, gemeinsam zu kooperieren. Das Ökosystem ist hier sehr vielfältig und davon können alle in Bremen profitieren.
Vielen Dank für das Gespräch!