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Servicestelle digital am Arbeitsplatz

Ziel der regionalen „Servicestelle digital am Arbeitsplatz“ ist es, die Qualifizierungsbedarfe (sogenannte „future skills“) von Unternehmen in der digitalen Transformation zu identifizieren, ein angebotsneutrales Matching mit Weiterbildungsanbieter:innen zu unterstützen und über die Förderinstrumente des Bundes und des Landes zu informieren.

Dazu erfolgt im Unternehmen eine kooperative Bestandsaufnahme der Qualifizierungsbedarfe in den verschiedenen Unternehmensbereichen. Diese bezieht die Weiterentwicklung des (digitalen) Geschäftsmodells, ggf. die Digitalisierungsstrategie des Unternehmens und die bereits eingeführten IT-Systeme und digitalen Tools ein. Im Rahmen des branchenübergreifenden Weiterbildungsverbundes wird eine stärkere Vernetzung zwischen den Unternehmen sowie mit Akteur:innen der Weiterbildung und anderen regionalen Arbeitsmarktakteur:innen in Bremen und Bremerhaven realisiert. Mit der Umsetzung eines regionalen und branchenübergreifenden Weiterbildungsverbundes wird der Dynamik des digitalen Strukturwandels proaktiv begegnet und regionale Unterstützungsstrukturen für eine zukunftsorientierte Fachkräftesicherung werden geschaffen.

Die Unterstützung der Unternehmen durch die Servicestelle digital am Arbeitsplatz wird aus Bundes- und Landesmitteln finanziert. Um die betriebliche Weiterbildungskultur und die Ansätze zum lebensbegleitenden Lernen mit Blick auf die digitale Transformation zu stärken, haben das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zusammen mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), der Bundesagentur für Arbeit (BA) sowie den Ländern und den Sozialpartner:innen eine nationale Weiterbildungsstrategie entwickelt. Im Rahmen dessen hat sich das Land Bremen zusammen mit dem RKW Bremen erfolgreich auf die Förderrichtlinie zum Aufbau von Weiterbildungsverbünden beworben.


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