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Diese 10 Beispiele für Industrie 4.0-Projekte zeigen, wie Digitalisierung gelingt

Ein Mann mit einer Kamerabrille

Bild: WFB/Kölling

von Jann Raveling

10 Beispiele für Digitalisierung im Mittelstand - so gelingt die digitale Transformation: Die Digitalisierung erfasst heute alle Geschäftsbereiche, und viele Ansätze führen ans Ziel, aber welcher Weg ist der richtige? Wie beginne ich? Wir zeigen Ihnen 10 Beispiele, die eine kleine Orientierung geben.

Geschäftsführung, Management, Forschung, Vertrieb, Marketing und Produktion – wer mit Erfolg ins digitale Zeitalter will, muss alle Unternehmensbereiche einbeziehen. Denn Digitaltechnologien sind besonders dort erfolgsversprechend, wo sie Prozesse verbinden, Informationen zusammentragen und so Verbesserungspotenziale aufzeigen. Das gilt für den Servicebereich wie für die Produktion, die Industrie 4.0.

Dies ist eine der Lektionen aus unseren zehn Praxisbeispielen zur Industrie 4.0 und Digitalisierung. Die anderen? Sich einen starken Partner suchen, an zukünftige Prozesse denken, neue Methoden und Modelle ausprobieren und Projektförderung in Anspruch nehmen, um Risiken abzufedern. Was die Beispiele auch zeigen: Ob Großkonzern oder Kleinstunternehmen – Digitalisierung kann in jedem Betrieb stattfinden.


Lesen Sie hier unsere Top 10 Digitalisierungs-Beispiele:

Beispiel 1: Von unten anfangen - wie ArcelorMittal in Bremen

Auch Großkonzerne fangen klein an: Der Stahlgigant ArcelorMittal nutzt bei der Digitalisierung eine Strategie, die auch für Mittelständler hervorragend geeignet ist, weil sie nicht auf große Budgets und riesige Kampagnen setzt, sondern in kleinen Einheiten den Schlüssel zum Erfolg sieht: Auf Stippvisite im Bremer Digital Lab von ArcelorMittal

Beispiel 2: HoloLens in der Industrie: Wie man Pionier in der Digitalisierung der Logistik wird

Vorreiter sein statt die Nachhut haben. Die PTS Logistics hat den weltweit ersten Test mit der Microsoft HoloLens in der Projektlogistik durchgeführt. Mit dem Schritt nach vorn sichert sich das Unternehmen wichtige 4.0-Kompetenzen und stellt sich gleichzeitig Kunden gegenüber als innovativer Mittelständler dar: HoloLens in der Industrie: Augmented Reality in der Logistik

Beispiel 3: Eigene Kompetenzen aufbauen, um unabhängiger und agiler zu werden

Wenn niemand die passende Software parat hat, muss man sie selbst entwickeln – auch, wenn man mit Programmierung eigentlich nichts am Hut hat. Wie der Logistiker Hansetrans: Warum es besser ist, die Digitalisierung in eigene Hände zu nehmen

Beispiel 4: Digital im Handwerk: Die Beschäftigten einbeziehen, um Projekte erfolgreich einzuführen

Die beste Technologie hilft nicht, wenn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sie nicht benutzen wollen oder können. Deshalb ist es wichtig, alle Unternehmensbereiche früh in die Entwicklung von digitalen Prozessen miteinzubeziehen. Und dann klappt es auch in Branchen, die auf den ersten Blick eher digitalisierungsfern sind - wie etwa das Bäckerhandwerk. Die Bäckerei IGEL hat alles richtig gemacht - und setzt nun auf Tablets in der Backstube.

Beispiel 5: Den richtigen Start finden: Die Hansa Meyer Global

Aller Anfang ist schwer. Wie man als Mittelständler in die Digitalisierung startet und ein funktionierendes Konzept entwirft und umsetzt, zeigt das Logistikunternehmen Hansa Meyer Global: Digitalisierung im Mittelstand – ein Praxisbeispiel der Hansa Meyer Global

Beispiel 6: Auch im schwierigen Geschäftsumfeld vorausschauend agieren: Maschinenbauer DESMA

Hoher Kostendruck und Kunden, die kaum bereit sind, mehr zu bezahlen: Faktoren, die Digitalprojekten durchaus im Wege stehen können. Warum man aber dennoch den Schritt wagen sollte, das zeigt der Schuhmaschinenhersteller DESMA mit seiner Digitalstrategie. Die setzt darauf, eigenes Wissen zu entwickeln und Nachwuchs heranzuziehen. Und auf keatives Out-of-the-(Shoe)Box-Denken zu vertrauen.

Beispiel 7: Künstliche Intelligenz im Kleinunternehmen: Geht das?

Viele Digitaltechnologien wirken auf den ersten Blick ungeheuer komplex, teuer und aufwendig. Ein Beispiel: Künstliche Intelligenz - das ist doch nur etwas für Google, IBM oder Facebook? Weit gefehlt - auch ein kleines 5-Mann-Unternehmen kann eine eigene KI entwickeln. Wie das gelingt, das zeigt der Druckdienstleister INnUP.

Beispiel 8: Mit der Zeit gehen, um nicht mit der Zeit zu gehen

Die Digitalisierung verändert Berufe und Geschäftsmodelle - und manche Dienstleistungen werden in wenigen Jahren von niemanden mehr nachgefragt. Aber diese Entwicklungen passieren nicht von heute auf morgen und wer am Ball bleibt, hat genügend Zeit, gegenzusteuern. Und auf neue Geschäftsmodelle zu setzen, welche die eigenen Stärken mit den Bedürfnissen von morgen verbinden. So wie die Comkopie-Gruppe, für die der Niedergang der Druckindustrie Ansporn zu neuen Digital-Welten ist.

Beispiel 9: Die richtigen Räumlichkeiten finden: BLG Logistics Group

Kreative, neue Ideen brauchen kreative Räumlichkeiten: Wie wichtig die richtige Umgebung für die Digitalisierung ist, zeigt das Digilab des Logistikkonzerns BLG. Mitarbeiter aller Hierarchien arbeiten darin gemeinsam an der digitalen Zukunft: Bremen statt Berlin: Wie das BLG Digilab Start-up-Kultur in den Weltkonzern bringt

Beispiel 10: Vom Händler zum Hersteller im Nischenmarkt dank digitaler Dienste: Das Laborzentrum OMNILAB

Wenn es etwas nicht gibt, dann muss man es selber machen – nach diesem Motto wagte sich der Laborgroßhändler OMNILAB an die Entwicklung eines eigenen, für die digitale Zukunft gedachten, Laborschranks. Eine Förderung aus Bremen half, die Investitionskosten abzufangen und das Risiko zu minimieren: Vom Händler zum Hersteller – mit Förderung und Beratung zu Industrie 4.0

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