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Die Offshore-Windenergie wächst– und mit ihr der Bedarf an qualifizierten Fachkräften. Am 17. Februar 2026 kamen in Bremen Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Bildung zusammen, um konkrete Lösungen für die Fachkräftesicherung zu entwickeln.
Der Fachkräfte-Gipfel für Offshore-Windenergie widmete sich dem Fachkräftebedarf der Offshore-Windindustrie in den Bundesländern entlang der deutschen Nordsee. In diesem Kontext rückte Norddeutschland wie auch Bremen und Bremerhaven als bedeutender Standort für Planung, Steuerung und Umsetzung von Offshore-Projekten stärker in den Fokus.
Der Blick ging dabei bewusst über die Küste hinaus: Diskutiert wurden internationale Vorhaben, grenzüberschreitende Fachkräftebedarfe und die praktische Umsetzung von Projekten in der Nordsee-Region – dort, wo der Offshore-Wind-Ausbau Realität wird.
Warum das entscheidend ist: Durch den auf dem Nordsee Gipfel am 26.01.2026 in Hamburg beschlossenen ,,Investitionspakt“ zwischen den Nordsee‑Staaten können bis zu 91.000 neue Arbeitsplätze in der Offshore Industrie geschaffen werden (BMWE, 2026). Die Nordsee-Region übernimmt dabei eine Schlüsselrolle – mit ihren Häfen, Unternehmen und maritimen Kompetenzen als Rückgrat der Energiewende. Wie geht es weiter? Mit dem Fachkräfte-Gipfel ist der Dialog nicht abgeschlossen. Die diskutierten Themen sollen Themenbezogen in Netzwerken und Innovationszirkeln der WAB e.V. weiter vertieft werden.
Damit bleibt klar: Die Sicherung von Fachkräften ist keine Momentaufnahme, sondern eine dauerhafte Aufgabe für die Offshore Windbranche – insbesondere in der Nordsee-Region.
Die Windforce Conference der WAB e.V. am 18.&19.03.2026 in Bremerhaven bietet der Branche die nächste Gelegenheit Lösungen zu diskutieren wie Fachkräfte entlang der vielfältigen Wertschöpfungskette aufgebaut und gehalten werden können.
Die Reportage zum Fachkräfte-Gipfel können Sie in der ARD-Mediathek anschauen.




